AufstellungenPitzal Werner




Interview von Werner Pitzal

F: Welche KlientInnen sind bei Ihnen in der Psychotherapie besonders gut aufgehoben?

Menschen, die gerne an der Verbesserung ihrer Lebensqualität in einer zutiefst menschlichen Atmosphäre arbeiten wollen, und dabei die Effizienz nutzen wollen, die ich nach über 30 Jahren Vollzeit-Berufserfahrung als Einzel- und Paartherapeut anbieten kann.

Weitere Antworten auf diese Frage finden Sie auf meiner Homepage w w w. p i t z a l . a t.


F: Welche KlientInnen sollten eher NICHT zu Ihnen in Psychotherapie kommen?

Menschen, die
- lieber jammern und Vorwürfe machen, als Verantwortung für sich selbst zu übernehmen,
- glauben, Psychotherapie liesse sich konsumieren wie ein Medikament,
- Gewalt als gerechtfertigt ansehen.


F: Wie kamen Sie zur Psychotherapie?

Vor über 30 Jahren war es meine eigene Unsicherheit, die mich in Einzel- und Gruppentherapie geführt hat. Je mehr es mir selbst gelungen ist, meinen eigenen Wesenskern (wieder) zu entdecken, desto mehr wollte ich auch anderen Menschen diese wunderbare Erfahrung zugänglich machen.

F: Was hat Sie bewogen, gerade Ihren Beruf zu ergreifen?

Von frühester Jugend an interessiert mich, wie menschliches Leben funktioniert, was Menschlichkeit ausmacht, und wie uns das Leben wirklich gut gelingen kann.

F: Welche besonderen Fähigkeiten sind Ihrer Meinung nach in Ihrem Beruf gefordert?

Unser Beruf braucht viele besondere Fähigkeiten, Empathie natürlich, Einfühlungsvermögen. Ehrliches Verständnis, am besten aus der eigenen Erfahrung heraus. Selbstreflexion, die Fähigkeit, eigene Sichtweisen und Einschränkungen zu erkennen und zu erweitern. Die Bereitschaft, selbst immer weiter zu wachsen, weil nur was wir selbst gelöst haben können wir auch mit Klienten lösen helfen. Dann die Bereitschaft, die Menschen in ihrem vollen menschlichen Potenzial zu sehen, das in ihnen schlummert und sich zeigen möchte. Und die Fähigkeit, mit mehr als einer methodischen 'Brille' zu schauen, die Menschen also gleichzeitig aus mehreren Perspektiven wahrzunehmen, um gemeinsam nichts Wesentliches zu übersehen. Vor allem aber ein offenes Herz, um den Menschen immer wieder frisch und lebendig zu begegnen - weil ja letztlich die Kontaktqualität über den Therapieerfolg entscheidet.

F: Weshalb haben Sie sich gerade für Ihre Arbeitsschwerpunkte entschieden?

Weil ich am liebsten tue, was ich am besten kann. Sobald Klienten mit einem Thema zu mir kommen, beschäftige ich mich ja intensiv damit. So sind bei mir im Lauf der vielen Berufsjahre auf natürliche Weise Themenbereiche entstanden, in denen ich mich besonders erfahren und kompetent fühle, meine Klienten zu begleiten.

F: Was erachten Sie als Ihren bisher größten beruflichen Erfolg?

Jede einzelne gelungene Therapie, jedes Coaching, das den gewünschten Erfolg gebracht hat. Insgesamt erlebe ich es natürlich als großen Erfolg, dass die allermeisten meiner Klienten hoch zufrieden sind und mich gerne weiterempfehlen.

F: Wodurch glauben Sie, könnten die Menschen vermehrt für Ihre Dienstleistungen interessiert werden?

Am besten durch eine Erstsitzung, in der die Qualität meiner Dienstleistung direkt erfahrbar ist. Der persönliche 'Draht' ist entscheidend für ein gutes Gelingen unserer Zusammenarbeit, und deswegen empfehle ich, diesen 'Draht' mit mehreren Anbietern zu testen und zu vergleichen.

F: Arbeiten Sie auch mit BerufskollegInnen oder mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen?

Natürlich. Ich sehe es als essenziell an, in meinem Berufsfeld grundsätzlich nur die beste Hilfe anzubieten - und Menschen gut weiterzuvermitteln, wo das sinnvoll ist.

F: Bieten Sie auch selbst Veranstaltungen an (Seminare, Workshops, Gruppen, Vorträge usw.)?

Ja, immer wieder. Wenn es Angebote gibt, finden Sie die auf meiner website. Wenn Sie sich in meiner maililnglist eintragen, schicke ich Ihnen gerne eine Einladung per email.

F: Welches Ziel wollen Sie in Ihrem Beruf noch erreichen?

Das Ziel meines Berufs ist der Dienst am Menschen. Dieses Ziel möchte ich jeden Tag bestmöglich erreichen. Ich lerne jeden Tag von den Menschen, die ich begleite und unterstütze, und erlebe diesen Dienst am Menschen jeden Tag erfüllender.

F: Arbeiten Sie mit ProfessionistInnen aus anderen Berufsgruppen zusammen (ÄrztInnen, TherapeutInnen, BeraterInnen, Beratungsstellen)?

Ja.

F: Was bedeutet für Sie Glück?

Ein Leben mit vielen Erfahrungen, an die wir uns noch lange gerne erinnern.
Leben in der Fülle des Augenblicks, wo dieser Moment wunderbar ist.
Und natürlich gelebte Liebe.


F: Wenn Sie die berühmte "Gute Fee" nach drei Wünschen fragen würde, welche würden Sie äußern?

Ich würde mir liebevolle und sichere Verbindung zwischen Menschen wünschen, vor allem für die Kinder. Einen einfachen Zugang zur Entfaltung von Bewusstsein und Achtsamkeit für alle Menschen. Und die Kraft und Gesundheit, um noch lange meinen bescheidenen Beitrag dazu leisten zu können.

F: Welche drei Gegenstände würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Die Frage klingt für mich nach Survival Training ;-) Ein Taschenmesser, ein Feuerzeug und einen Wasserfilter.

F: Was ist Ihr Lebensmotto?

Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Was bleibt, ist die gelebte Liebe.

Der erste Satz stammt von Martin Buber, den zweiten hab ich auf einem bemalten Stein gelesen.


F: Welche wichtige Frage haben Sie in diesem Interview vermisst?

Wie beschreiben Sie Ihren Ansatz in der Paartherapie?

F: ... und wie würden Sie darauf antworten?

Mich berührt zutiefst, wenn Menschen wirkliche Verbindung miteinander zulassen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung auch, wie Beziehungen scheitern können.
Die Imago-Arbeit hat mir ganz wesentlich geholfen zu lernen, wie sie gelingen.

Drei Aspekte sind dabei wesentlich für mich:
- kleine und große Krisen als Chance zu begreifen, die Beziehung zu vertiefen,
- im Konflikt die eigenen Beziehungsmuster wie die des Partners so tief zu verstehen, dass wir aus Machtkampf und Sabotage aussteigen und wieder eine liebende und respektvolle Verbindung finden können,
- konkret zu wissen, wie konstruktiver Dialog miteinander gelingen kann.

Ich begleite gerne dabei, die unvermeidlichen Herausforderungen jeder Beziehung gemeinsam, souverän und mit offenem Herzen zu meistern - und dabei nicht nur in eine immer tiefere Verbundenheit zu wachsen, sondern auch noch persönlich zu reifen.
Meine Klienten schätzen an mir, dass ich mit ihnen achtsam und wertschätzend arbeite, und mit dem Erfahrungsschatz aus 30 Jahren Praxis als Psychotherapeut und Coach die Dinge so schnell auf den Punkt bringe, dass sie meine Unterstützung oft schon bald nicht mehr brauchen.
In einer Paartherapie biete ich gerne einen ‚open end’-Zeitrahmen an, damit wir in jeder Sitzung solange Raum haben, bis für beide Partner ein gutes Ergebnis erreicht ist.
Seit vielen Jahren arbeite ich, wann immer aus organisatorischen Gründen erforderlich, auch in Deutsch und Englisch über Skype / Videokonferenz.
Persönlich ist mir sehr wichtig, in einer wahrhaftigen und lebendigen Beziehung zu leben.
Aus der gelebten Liebe mit meiner Frau schöpfe ich die Kraft, die Tiefe und die Begeisterung für meine Arbeit.







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